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Da sie somit im gesamten menschlichen Körper lediglich eine kleine Einheit einnehmen, erhielten sie den Sammelbegriff „Elemente, die nur in Spuren in Lebewesen vorkommen“. |
Ebenso wie die so genannten Mengenelemente, deren Konzentration höher ist, sind viele Spurenelemente für den menschlichen Körper essentiell (lebensnotwendig) und müssen mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden.
Zu den wichtigsten essentiellen Spurenelementen zählen Eisen, Selen, Zink, Jod, Chrom, Molybdän, Silizium, Kupfer, Fluor und Kobalt.
Nicht-essentielle Spurenelemente, das heisst für den Menschen nicht lebensnotwendige Spurenelemente sind z. B. Aluminium, Barium, Bismut, Brom, Germanium etc.
Die essentiellen Spurenelemente besitzen wichtige Aufgaben vor allem als Bestandteil von Enzymen und Hormonen und sind für den normalen Ablauf vieler biochemischer Vorgänge bedeutsam. Das Fehlen von essentiellen Spurenelementen ruft beim Menschen physiologische Schäden hervor. Bekannte Beispiele sind die Folsäure-Mangelanämie oder auch die Jodmangelstruma – Vergrößerung der Schilddrüse bei Jodmangel.
Wichtiger Hinweis!Nach den für die Bundesrepublik Deutschland vorliegenden Daten über die Versorgungssituation mit Spurenelementen ist die Zufuhr der Frauen für Eisen und Jod nicht optimal [1].
Für Eisen besteht für Frauen jedoch nur eine Unterversorgung im Alter von 4 bis 25 Jahren, während für Jod eine Unterversorgung in allen Altersklassen zu verzeichnen ist.
Achtung!
Vor einer Eisen-Supplementierung sollte zudem durch den Arzt der so genannte Serum-Ferritinspiegel bestimmt werden.
Die vorliegenden Daten über die Versorgungssituation von Männern deuten auf eine nicht optimale Jod-Zufuhr über alle Altersklassen hin, während für Eisen lediglich in den Altersklassen von 4 bis 13 Jahren eine sehr geringe Unterversorgung festgestellt wurde [1].
Literatur
- Ernährungsbericht 2004
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18, 53175 Bonn
(2004)










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