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Die aus dem Griechischen abgeleitete Bezeichnung („proteios“; erstrangig und bedeutend) hebt die Bedeutung dieser Stoffgruppe hervor: Proteine nehmen in nahezu allen biologischen Prozessen des menschlichen Körpers eine Schlüsselfunktion als Gerüstsubstanz oder in Form zahlreicher enzymatischer Systeme ein. |
Während der Körper in der Lage ist, die Nährstoffe Fett und Kohlenhydrate selbst zu bilden, hat er bezüglich der Proteine diese Fähigkeit nicht. Er ist aber auf die Zufuhr von Proteinen und vielen darin enthaltenen Aminosäuren angewiesen.
Von den verschiedenen Aminosäuren sind heute 20 bekannt. Davon kann der Körper neun Verbindungen nicht selbst herstellen. Sie sind somit essentiell und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Semi-(bedingt)-essentielle Aminosäuren müssen nur unter bestimmten Bedingungen – z. B. in der Wachstumsphase – vom Körper gebildet werden, während die dritte Gruppe der nicht-essentiellen Aminosäuren selbst hergestellt werden kann.
Die Aminosäuren werden in folgenden Gruppen geordnet
Aminosäuren haben nicht nur als Bausteine von Proteinen eine große Bedeutung, sondern dienen auch als Ausgangsprodukte vielfältiger Verbindungen, die wichtige Stoffwechselfunktionen im Körper übernehmen. So wird beispielsweise das lebensnotwendige L-Carnitin, das unter anderem eine bedeutsame Aufgabe im Fettstoffwechsel einnimmt, aus den beiden essentiellen Aminosäuren Lysin und Methionin gebildet.
Fehlt dem Körper eine Aminosäure beziehungsweise wird ein daraus gebildeter körpereigener Wirkstoff, wie beispielsweise ein Hormon, nicht mehr ausreichend hergestellt, so sind wichtige Körperfunktionen nicht mehr optimal gewährleistet.










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